Anschreiben Eltern 5-10: Gemeinde Bretzfeld

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Anschreiben Eltern 5-10

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Liebe Eltern,

in den zurückliegenden Wochen erreichten mich immer wieder Rückmeldungen und Anfragen zur derzeitigen Unterrichtsituation. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken, da es für uns Lehrkräfte äußerst wichtig ist, die Situation in den Elternhäusern unserer Schulkinder einordnen zu können.

Die Rückmeldungen sind sehr breit gefächert. Während die einen sich mehr Videokonferenzen wünschen, ächzen die anderen bereits unter der evtl. zu hohen Bildschirmzeit ihrer Kinder. Auch sind die Meinungen zur Menge der Aufgaben und die Formen der Rückmeldung in der Elternschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Hinzu kommen technische Probleme, die oft mit der Bandbreite des häuslichen Internetanschlusses zusammenhängen.

Wir haben uns bereits 2019, also noch lange vor der Pandemie, dazu entschieden, die vom Land betriebene Plattform Moodle für die Realschule und die Werkrealschule einzusetzen. Diese Lösung stand zu Beginn des zweiten Lockdowns zu Recht in der Kritik, da die Plattform auf dem Zentralrechner des Landes in den ersten 18 Stunden des Betriebes, in Folge von erfolgreich abgewehrten Hackerangriffen, den Anforderungen nicht vollumfänglich gewachsen war. Mittlerweile hat sich jedoch, wie von uns erwartet, herausgestellt, dass bezüglich der Datensicherheit und des Schutzes der Persönlichkeitsrechte unserer Schulkinder sowie der Lehrkräfte, die von uns unter dem Design Campus Bretzfeld betriebene Lernplattform die höchste Sicherheit und mittlerweile auch Verfügbarkeit bietet.

Der alleinige Betrieb der Lernplattform macht jedoch noch keinen guten Fernunterricht aus. Hier ist es wichtig, wie im Präsenzunterricht auch, zwischen unterschiedlichen Lernformen eine angemessene Mischung zu erreichen. Nur Videokonferenzen durchzuführen, würde genauso wenig Erfolg bringen, wie das reine Abarbeiten von Übungsaufgaben. Wir haben als Kollegium mit dem Beratungsunternehmen ZSL des Kultusministeriums gemeinsam ein Konzept erarbeitet, welches auf die Jahrgangsstufen und die Fächergruppen zielgenau ausgerichtet ist. Wir streben hierbei an, dass zwischen der Vermittlung neuer Inhalte, der Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand und dem vertiefenden Üben eine ausgewogene Lernkultur angeboten wird. Dabei spielt auch der Wechsel zwischen Lernphasen am Bildschirm, dem Arbeiten am Übungsmaterial, dem selbstständigen Erarbeiten sowie den wichtigen Zeiten der Entspannung und Erholung eine erhebliche Rolle.

An Sie als Eltern richte ich hierbei die dringende Bitte, Ihre Kinder auch aus erzieherischer Sicht stetig zu ermutigen, den Rhythmus des Lernens aufrecht zu erhalten, auch wenn die Kontrolle durch die Lehrkräfte nicht in derselben Weise erfolgen kann wie im Klassenzimmer.

Auch möchte ich Sie bitten, neben all der Unterstützung, die Sie Ihren Kindern sicherlich geben, auch den geschützten Bereich des Lernumfeldes der Schulklassen zu berücksichtigen. Die Teilnahme an Videokonferenzen ist ausschließlich für die Kinder bestimmt und darf nicht von Eltern begleitet oder beobachtet werden. Hierdurch stellen wir die pädagogische Sicherheit des geschützten Raumes Schule für alle Kinder sicher.

Für die Ferienzeiten sind auf Weisung des Kultusministeriums keine Fernlernangebote vorgesehen.

Wir alle hoffen, dass wir trotz der Anstrengungen, den Fernunterricht so ertragreich wie möglich zu gestalten, bald wieder zu einem geregelten Unterrichtsbetrieb zurückkehren dürfen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam diese außergewöhnliche Zeit durchstehen werden und versichere Ihnen, dass wir alles dafür tun, dass Ihren Kindern aus dieser Krise keine vermeidbaren Nachteile entstehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rektor Frank Eber

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