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„Saustarker“ Vormittag in der Grundschule Bretzfeld

Autor: BZB Johannes Krieg
Artikel vom 30.04.2019

Woher kommt mein Essen? Warum brauchen wir die Bauern?

Die Beantwortung dieser Fragen ist das Anliegen der „kleinen Schweineschule“ von Bäuerin Kerstin Gronbach aus Gerabronn – Michelbach, die kurz vor den Osterferien mit ihrem „pfiffigen Bauernhof auf Rädern“ die Grundschule Bretzfeld besuchte.

Nach einer Einstimmung auf das Thema, bei der auch lustige Lieder gesungen wurden, durchliefen die Kinder einen pädagogisch geschickt aufgebauten Lernzirkel, in welchem sie auf spielerische Weise an mehreren Stationen mit allen Sinnen Erfahrungen sammeln konnten.

So konnten sie u.a. mit Handmühlen Korn mahlen, um daraus Schweinefutter herzustellen, zufrieden schlummernde Ferkel streicheln und auch riechen, Puzzle zur Thematik zusammensetzen sowie ein echtes Wildschweinfell und Schweineknochen anfassen.

Auf anschaulichen Informationstafeln erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Schweinehaltungsarten üblich sind, wie lange die Tragzeit eines Mutterschweins ist, wie die Hygienevorschriften im Stall eingehalten werden und was Schweine fressen. Aber auch für die vielen spontan auftretenden Fragen stand Kerstin Gronbach gerne bereit.

„Es geht um die Wertschätzung des Schweins und die Kinder sollen ein Bewusstsein für gesunde Ernährung entwickeln. Dabei ist es wichtig zu wissen, was der Bauer macht, also wie Lebensmittel produziert werden“, meint Kerstin Gronbach, der man die Leidenschaft, mit der sie und ihre Familie Landwirtschaft betreiben, anmerkt.

Was früher in den überwiegend landwirtschaftlich geprägten Dörfern selbstverständlich war, nämlich das Aufwachsen mit oder zumindest in der Nähe von Nutztieren, ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend fremd geworden. Viele Menschen sind abgekoppelt von dem, was sie zu sich nehmen. Immer öfter wird nicht mehr die Landwirtschaft als Quelle der Nahrung gesehen, sondern der Supermarkt mit dem leider viel zu häufig in Plastik eingeschweißten Endprodukt. Viele Kinder wüssten gar nicht mehr, dass die Wurst auf ihrem Pausenbrot aus einem Tier gemacht ist, bedauert Kerstin Gronbach.

Dem Bildungszentrum ist es daher ein großes Anliegen, bei seinen Schülerinnen und Schülern, die immerhin die Verbraucher von morgen sind, ein Bewusstsein für ausgewogene und qualitativ hochwertige Ernährung zu schaffen. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Industrialisierung der Landwirtschaft muss zu Respekt vor der Natur und den Lebewesen, denen wir schließlich viele unserer Nahrungsmittel verdanken, erzogen werden.

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